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Wurzeleinwüchse
Wurzelbestimmung
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Praktische Vorgehensweise

In praktischer Hinsicht kann darauf hingewiesen werden, dass wir gerne bereit sind, solche Wurzelbestimmungen bei uns am Institut durchzuführen. Dazu wird möglichst frisches Wurzelmaterial benötigt (einige stärkere Wurzeln über 3-4 mm sind immer hilfreich), welches in einen Kunststoffbeutel verpackt werden sollte und rasch an unsere Institutsadresse geschickt werden müsste. Allerdings ist häufig auch bei getrocknetem Material noch eine Bestimmung möglich.

Unbedingt angegeben werden sollten dabei die Baumarten, die als mögliche Verursacher in einem Umkreis von bis zu ca. 15-20 Metern um die fragliche Wurzeleinwachsung (Verstopfung des Rohres) stehen, am besten mit einer entsprechenden Lageskizze.  Wichtig ist dabei auch die Beifügung jeweils kleiner Ästchen (mit Blättern im Sommer und Knospen im Winter) der in Frage kommenden benachbarten Baumarten (also in diesem Beispiel Plantane, Birke, Bergahorn, Linde). 

Beispiel einer Lageskizze

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich die lückenlose Dokumentation der Probennahme. Sollte ein gerichtsfestes Gutachten notwendig sein, so empfiehlt es sich, in Absprache mit uns einen Ortstermin zur kontrollierten Probennahme unter Beisein aller beteiligten Parteien zu vereinbaren, damit sichergestellt werden kann, dass die Bestimmung auch an dem richtigen und unstrittigen Wurzelmaterial vorgenommen wird.

Kosten

Für eine mikroskopische Bestimmung (Unterscheidung zwischen verschiedenen Baum-Gattungen) fallen Kosten von 150 - 200 € an. Für einen "genetischen Fingerabruck" müssen wir, je nach dem notwendigen Aufwand, 300 - 500 € in Rechnung stellen. Kosten für einen evtl. nötigen Ortstermin kämen im Bedarfsfall hinzu.